handgeschöpftes Papier

Eine Bastelidee, bei der man am besten im Freien arbeitet.

Material:geschoepftes papier

  • möglichst unbedrucktes Abfallpapier in schmalen Streifen,
  • Mixbecher,
  • Mörtelschaff,
  • ev. Abtön- oder Seidenmalfarben,
  • Papierschöpfrahmen,
  • Ablagetasse,
  • Gautschtücher (Vlies oder alte BW Decken),
  • einige Metallplatten,
  • vier Zwingen.

Arbeitsvorgang:

Papierstreifen mit viel Wasser in einem Mixer zerkleinern und im Mörtelschaff sammeln. Mit dem Papierschöpfrahmen einzelne Blätter schöpfen und auf der Ablagetasse zwischen den Gautschtüchern sammeln.

Immer wieder Metallplatten zur besseren Druckverteilung dazwischenlegen und mit den vier Zwingen stark pressen.

So einige Zeit liegen lassen, damit alles überschüssige Wasser abrinnen kann. Nach dem Öffnen der Presse wird der Stapel auseinandergenommen und das Papier wird auf einem Gitter getrocknet.

Das handgeschöpfte Papier lässt sich hervorragend reißen, verkleben und zu
außergewöhnlichen Wandbildern verarbeiten.

© der bunte Weberknoten

Papierschöpfen

geschoepftes papiergesch papier m serviettenprägen papierewandbehang

Handgefertigtes Papier gilt als Luxus, und es wird gewöhnlich nur zu besonderen Anlässen verwendet. Papier besteht aus feinen Fasern, die sich beim Herstellungsprozess miteinander verbinden. Bei industriell gefertigtem Papier verlaufen diese Fasern alle in derselben Richtung. Deshalb lässt sich dieses Papier in Faserlaufrichtung auch immer leicht reißen.

Bei handgefertigtem Papier ordnen sich die Fasern dagegen in alle Richtungen an – das Papier lässt sich daher in keine Richtung ohne weiteres reißen. Diese Eigenschaft verleiht dem handgeschöpften Papier seine ganz besondere Qualität.

Handgeschöpftes Papier wird in einer Form hergestellt, die aus zwei Teilen besteht: einer Siebgussform und einem Rahmen.

Die Gussform besteht aus feinem Maschendraht, der wie ein Sieb wirkt; der Rahmen wird auf die Siebgussform gesetzt und sorgt dafür, dass die Fasern innerhalb der Form bleiben. Dabei wird der Rand des fertigen Papierbogens immer etwas unregelmäßig.

Die Qualität des handgeschöpften Papiers hängt davon ab, welches Ausgangsmaterial Sie verwenden. Je weißer das Papier ist, das Sie verwenden, desto heller wird auch das handgeschöpfte Papier. Billiges Papier mit einem hohen Anteil an Druckerschwärze wie beispielsweise Zeitungspapier wird sehr grau.

Sie können auch Muster in das Papier einarbeiten, indem Sie zum Beispiel kleine Blüten, Blätter oder Stengel in den Papierbrei geben.

© der bunte Weberknoten

Embossing

Tolle Ideen mit Stempeln             embossing

Hierbei handelt es sich um eine einfache Technik, die komplizierter aussieht als sie ist. Gearbeitet wird mit Stempeln und speziellen Stempelfarben bzw. Embossingstiften und einem Schmelzpulver, das auf die Farbe aufgestreut wird, haftet, und schließlich mit einem Hochtemperaturfön geschmolzen wird. Die gestempelten Motive wirken emailliert und sind reliefartig hervorgehoben.

Arbeitsvorgang:

Stempeln Sie das Motiv ab und streuen Sie das Embossingpulver über den feuchten Abdruck. Das Pulver bleibt an der feuchten Stempelfarbe haften. Tipp: Arbeiten Sie am besten immer auf einem Blatt Papier als Unterlage, um das überschüssige Pulver wieder sammeln zu können!
Zum Schluss erwärmen Sie das kleine Kunstwerk mit dem Heat Tool (Hochtemperaturfön). Nun schmilzt das Pulver. Fertig!

Verwendet werden können prinzipiell alle Materialen, die der starken Hitze des Heat Tool (230°C) standhalten (Papier, Karton, Holz, etc.). Das Werkstück kann vorweg auch mit Bastelfarbe grundiert werden. Gut trocknen lassen!

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Schneekugel

 Material:               pinguin schneekugel

  • Cernit in weiß, orange, Schwarz
  • wasserfester Klebstoff,
  • weiße Kunststoff-Schnipsel
  • Marmeladeglas mit gut verschließbarem Deckel

Arbeitsvorgang:

Aus Cernit fertigt man eine Fgur, einen Pinguin oder zu Weihnachten einen Weihnachtsmann oder ein Engerl, einen rutschenden Baby-Pinguin und eine stehende Pinguin-Mutter an.

Dazu formt man die Bäuche und die Köpfe aus weißem Cernit. Die Flügel, die Augen und einen Teil des Kopfes macht man aus schwarzem Cernit und die Schnäbel sowie die Füße aus orangefarbenen Cernit.

Der Eisberg aus weißem Cernit und die beiden Pinguine werden nach dem Aushärten im Backrohr mit wasserfestem Klebstoff am Deckel des Marmeladeglases angeklebt. Darauf achten, das das Glas darüber gestülpt werden kann!

Sie können die Figur auch im Deckel härten, dazu wird die Unterfläche aus Cernit geformt, auf der die Figur stehen kann, und sie drücken sie fest in den Deckel. Sollte sich die Figur später lösen, mit Kleber – auf Lösungsmittelbasis – ankleben.

Von einem ausgedienten weißen Kunststoffgegenstand raspelt man nun Späne für das Schneegestöber ab (ev. kann man auch die Schneeflocken einer alten Schneekugel oder Flitter verwenden!) Die „Schneeflocken“ werden in das Marmeladeglas gefüllt.

Dann muss man das Glas nur mehr mit destilliertem Wasser auffüllen und den Deckel mit den Figuren daraufschrauben. – Und schon bricht des Schneegestöber los!

© der bunte Weberknoten