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Handgeschöpftes Papier mit Motiven

Mit Serviettenmotiven lassen sich individuelle, einzigartige Blätter herstellen, die zum Beispiel als Briefpapier dienen können.

Material:gesch papier m servietten

  • handgeschöpftes Papier
  • Papierservietten

Arbeitsvorgang:

Serviettenmotive (wie immer bei dieser Technik nur die oberste, bedruckte Schicht verwenden!) auf das noch nasse geschöpfte Papier auflegen und mitpressen.

Nach dem Pressen und Trocknen entsteht ein „miteingearbeitetes“ Motiv auf dem Papier.

© der bunte Weberknoten

handgeschöpftes Papier

Eine Bastelidee, bei der man am besten im Freien arbeitet.

Material:geschoepftes papier

  • möglichst unbedrucktes Abfallpapier in schmalen Streifen,
  • Mixbecher,
  • Mörtelschaff,
  • ev. Abtön- oder Seidenmalfarben,
  • Papierschöpfrahmen,
  • Ablagetasse,
  • Gautschtücher (Vlies oder alte BW Decken),
  • einige Metallplatten,
  • vier Zwingen.

Arbeitsvorgang:

Papierstreifen mit viel Wasser in einem Mixer zerkleinern und im Mörtelschaff sammeln. Mit dem Papierschöpfrahmen einzelne Blätter schöpfen und auf der Ablagetasse zwischen den Gautschtüchern sammeln.

Immer wieder Metallplatten zur besseren Druckverteilung dazwischenlegen und mit den vier Zwingen stark pressen.

So einige Zeit liegen lassen, damit alles überschüssige Wasser abrinnen kann. Nach dem Öffnen der Presse wird der Stapel auseinandergenommen und das Papier wird auf einem Gitter getrocknet.

Das handgeschöpfte Papier lässt sich hervorragend reißen, verkleben und zu
außergewöhnlichen Wandbildern verarbeiten.

© der bunte Weberknoten

Papierschöpfen

geschoepftes papiergesch papier m serviettenprägen papierewandbehang

Handgefertigtes Papier gilt als Luxus, und es wird gewöhnlich nur zu besonderen Anlässen verwendet. Papier besteht aus feinen Fasern, die sich beim Herstellungsprozess miteinander verbinden. Bei industriell gefertigtem Papier verlaufen diese Fasern alle in derselben Richtung. Deshalb lässt sich dieses Papier in Faserlaufrichtung auch immer leicht reißen.

Bei handgefertigtem Papier ordnen sich die Fasern dagegen in alle Richtungen an – das Papier lässt sich daher in keine Richtung ohne weiteres reißen. Diese Eigenschaft verleiht dem handgeschöpften Papier seine ganz besondere Qualität.

Handgeschöpftes Papier wird in einer Form hergestellt, die aus zwei Teilen besteht: einer Siebgussform und einem Rahmen.

Die Gussform besteht aus feinem Maschendraht, der wie ein Sieb wirkt; der Rahmen wird auf die Siebgussform gesetzt und sorgt dafür, dass die Fasern innerhalb der Form bleiben. Dabei wird der Rand des fertigen Papierbogens immer etwas unregelmäßig.

Die Qualität des handgeschöpften Papiers hängt davon ab, welches Ausgangsmaterial Sie verwenden. Je weißer das Papier ist, das Sie verwenden, desto heller wird auch das handgeschöpfte Papier. Billiges Papier mit einem hohen Anteil an Druckerschwärze wie beispielsweise Zeitungspapier wird sehr grau.

Sie können auch Muster in das Papier einarbeiten, indem Sie zum Beispiel kleine Blüten, Blätter oder Stengel in den Papierbrei geben.

© der bunte Weberknoten